KASAN, 9. September 2021

Auf Einladung von Ramila Abilowa, der Kustodin der fotografischen Sammlung und Kuratorin der Fotoausstellungen in der Galerie für Gegenwartskunst Kasan, hielten wir dort am 9. September einen Vortrag. Alexandr sprach über »Fotografie und Wort: Brauchen sie einander?« und ich habe mein Russlandprojekt RUSSIAN TIMES 1988-2018 vorgestellt.

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ST. PETERSBURG – MOSKAU

Der für das Reise angeschaffte Geländewagen „Patriot“ wurde in der staatlichen Meldestelle registriert. Die Autonummer wird von einem Computer nach dem Zufallsprinzip vergeben. Unser Fahrzeug erhielt die Nummer T829 AK. „T“ kann man als Abkürzung für „Tysjatscha“ bzw. „Tausend“ lesen. Damit ergibt sich Tausend 829, das ist das Jahr der Russlandreise Alexanders von Humboldt. Natürlich ist das ein Zufall, aber eben ein seltsamer. Wir hoffen, dass uns das Nummernschild Glück bringt.

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MOSKAU CITY, 31. August 2021

„Diese schöne Stadt hat zum großen Teil die Individualität ihres Charakters verloren, jedoch ist der Kreml noch immer unendlich interessant. Der Architekturstil in Moskau ist nicht zu begreifen. Die großen Worte byzantinisch, gotisch charakterisieren ihn gar nicht. Es gibt in Moskau Türme in Pyramidenform mit Etagen wie in Indien und auf Java.“

Alexander von Humboldt

PATROT, 25. August 2021

Dass der PATRIOT bei 70-80 k/h die maximale Geschwindigkeit erreicht, hat ein neues Bewusstsein für die Entfernung von St. Petersburg bis ins sibirische Tobolsk geschaffen. Nicht nur die Geschwindigkeit sondern auch das russische Nummernschild des PATRIOT, welches Alexandr zufällig erhielt, bringt uns Humboldt näher: T 829 AK – übertragen: 1829 (Start seiner eurasischen Expedition) Alexanders Kosmos. Was für ein schönes Zeichen …

ISHORA, 24. August 2021

KOSMOS RUSSLAND. Wir sind unterwegs. Auf Humboldts Wegen.

Leningrad sah ich erstmalig 1989. Die Ankunft in der Heldenstadt verkündete ein monumentaler Schriftzug: ЛЕНИНГРАД

Alexander von Humboldt begann seine Expedition 1829 in St. Petersburg, wie auch wir 192 Jahre später von St. Petersburg gestartet sind.

Der schicksalhaften Zwischenzeit LENINGRADs sollte zum Start unserer Reise gedacht werden.

Den damaligen Standpunkt des Monuments fanden wir nicht, aber ein weiteres stand am Vorortbahnhof Ishora nahe des Bahnsteigs, zugänglich nur über einen Fussweg.

Die Stationsvorsteherin des Bahnhofs gestattete uns, diesen mit unserem PATRIOT zu befahren und an LENINGRAD zu erinnern.